Ausbildungs- und TrainingsZentrum

Zuchtstätte "vom Wolfserbe"

Der Dienstund

Erstmals wohl im 12. Jahrhundert eingesetzt. Er hat sich über die Jahrhunderte weiterentwickelt. Als Diensthund bezeichnet man einen speziell für den hoheitlichen Aufgabenbereich ausgebildeten Gebrauchshund. Diensthunde gibt es insbesondere bei Polizei, Zoll und Militär. Sie finden Verwendung als Schutz- und/oder Spezialhunde. Der Bereich Spezialhunde hat sich mit den Aufgaben erweitert. Neu im Spezialbereich nun auch Datenträger- oder auch Banknotenspürhunde. Weitere Spezialisierungen sind zu erwarten.

 

Ausbildung

Diese ist komplex und je nach Land sind auch die Anforderungen unterschiedlich. Es zählt nicht in welchem Land wir uns befinden, die Arbeit und Einsätze sind identisch, nur die Situationen sind ungleich. Doch sehen einige Länder den Bezug zu guter Ausbildung für den Dienst noch nicht. Sie halten immer noch an falschen Dingen fest. Doch Diensthunde sollten ausgebildete Profis sein, auf die man nicht verzichten kann.
Nur über klare Aus- und Fortbildung kann dieses Einsatzmittel effizient genutzt werden. Nur dadurch bleiben Fehler und Verletzungen bei Unbeteiligten aus. Uns ist sehr daran gelegen, dass die Hundeführerteams und Begleitkräfte gesund zu ihren Familien zurück kommen.

ATZ K9-International legt daher Wert darauf, dass Diensthunde vielseitig und anpassungsfähig sind, um in jeder Lage und Umgebung ihre Arbeit auszuführen. Um dies sicherzustellen unterlaufen sie einem starken Ausbildungsprogramm. Dies stellt sicher, dass sie zahlreichen Szenarien im Einsatz stand halten und denen gewachsen sind. Das Ausbildungsprogramm eines Diensthundes ist vielseitig.
Informationen zum Ausbildungsprogramm erfahren sie direkt bei uns.

Wir bieten ausschließlich Aus- und Fortbildungen im Bereich "K9" für Sicherheitsunternehmen, Diensthundeführer und Behörden an.

 

Diensthund in der Öffentlichkeit

Es ist für viele schön anzusehen, wenn Polizei, Spezialeinheiten oder auch Militär ihre Hunde der Öffentlichkeit präsentieren. Jeder hat das Bedürfnis sein Können zu zeigen, doch es birgt auch Gefahren.

Gerade in unserem Zeitalter von Social-Media, sind Vorführungen besser auf das minimalste zu reduzieren. Denn nicht nur der interessierte und rechtstreue Bürger sieht zu. Demnach sollten Trainingsinhalte nicht preis gegeben werden. In der Vergangenheit haben sich Gewalttäter auf der ganzen Welt mit der Aus- und Fortbildung von Polizeibeamten vertraut gemacht. Wie und was trainiert wird und entsprechend ihre Möglichkeiten gewählt, um der Strafverfolgung zu entgehen. Auch das Einsatzmittel "Diensthund" wird mehr und mehr angegriffen. Bereits 1998 mit dem Vorfall in Mannheim wurde deutlich, dass selbst ein damals 15-jähriger keine Hemmungen hatte, den Diensthund anzugreifen und einen Beamten tödlich zu verletzen. Trotz dieses Vorfalles und der Zunahme der Gewalt gegen Einsatzkräfte und auch gegen deren "Hilfsmittel", wird munter an Öffentlichkeitsveranstaltungen einfach "vorgeführt".

Man sollte sich darüber im Klaren sein, dass Einsatzspezifisches nicht der Öffentlichkeit preis gegeben werden sollte. Zum Schutz der Diensthunde, aber vor allem jenen die sich auf dieses Einsatzmittel in entsprechenden Gewaltlagen verlassen. Wir sollten die Gesundheit der Beteiligten, welche Tag für Tag ihrer Verpflichtung nachkommen, vor die Belange einer Vorführung stellen. Auch aus diesen Gründen geben wir keinen Einblick in diese Arbeit.

 

Wir hoffen auf ihr Verständnis

 



 Im Welpenalter zeigt sich bereits wer das Zeug zum Diensthund hat.

 

© Mai 2020 - Ralf Schwarzer